Jeder Körper hat ein eigenes magnetisches Feld
Wir verfügen als Lebewesen über magnetische Eigenschaften in unserem Körper. Pulsierende Magnetfelder durchdringen den menschlichen Körper vollständig, bis hin zur einzelnen Zelle.
1980 meldete die „New York Times“ die Entdeckung, dass den menschlichen Körper ein eigenes magnetisches Feld umgibt. Es wird durch elektrische Ströme in Gehirn, Herz und anderen Organen erzeugt. Jeder Körper, jedes Organ und jede Gewebezelle hat ein typisches, magnetisches Feld. Hinter dem Gehirn und über den Rückenmarksnerven ist dieses Feld positiv geladen, vor dem Kopf, entlang der Arme und Beine negativ.
Bewegt sich ein Organismus durch ein Magnetfeld, so werden in seinem Innern elektrische Felder induziert. Mit empfindlichen Messgeräten, die elektromagnetische Signale in Form von Schwingungen spezifischer Frequenz aufnehmen, kann ein solches „Feld“ aufgespürt und gemessen – heutzutage sogar fotografiert (Kirlian-Fotografie) – werden.
Wie wichtig z.B. allein das Erdmagnetfeld für uns Menschen ist, zeigte sich nach den ersten Weltraumflügen. Als die Astronauten schwere Gesundheitsschäden aufwiesen, so sprach man von der „Weltraumkrankheit“. Man vermutete richtig, dass die Ursache in der Tatsache liege, dass die Raumkapsel im All kein natürliches Erdmagnetfeld empfängt. Seitdem die NASA in die Raumkapseln Magnetfeldgeneratoren einbaute, welche ein künstliches Magnetfeld erzeugen, gilt dieses Problem als gelöst.
Jetzt beginnt auch die heutige Medizin sich dieses „alte Wissen“ wieder zu Nutze zu machen. So kam es zur Entwicklung der
Magnetfeld-Therapie
Pulsierende Elektro-Magnetische Felder (PEMF)
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Studien belegen und beschreiben inzwischen den Wirkmechanismus. An der Universität des Saarlandes beschäftigte man sich intensiv seit 1979 mit der Erforschung der Magnetfeld-Therapie und man beschreibt die Wirkung folgendermaßen:
„Die Zelle braucht sehr viel Energie pro Tag. Insgesamt brauchen wir Menschen täglich Energie-Moleküle ATP mit der Masse unseres Gewichts. Ein 80 kg schwerer Mensch muss also täglich etwa 80 kg Masse des ATP-Moleküls in der Zelle aufbauen.
Die Ausgangsstoffe zum Aufbau der Energie kommen aus der Nahrung und von dem eingeatmeten Sauerstoff. Gleichzeitig müssen die vorhandenen Minerale wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Natrium richtig verteilt sein und die Enzyme gut funktionieren.
Alle notwendigen Komponenten, insbesondere die Nahrungsstoffe, Sauerstoff, Enzyme und Minerale werden über die Blutbahn mit dem Blutstrom verteilt und müssen dann durch das Lymphwasser in die Zellen verteilt werden.
Pulsierende Magnetfelder erzeugen im Körper elektrische Wirbelströme. Diese bewirken eine Verbesserung des Blutflusses und damit eine Verbesserung der Energiebildung der Zelle. Außerdem werden Immunzellen aktiver, die durch die Gewebe wandern und sie von Abfällen und Bakterien säubern.
Anwendungsgebiete
Die Magnetfeld-Therapie hat eine breite Palette von Anwendungsgebieten. Diese Breite ist sehr einfach zu begründen. Magnetfelder durchdringen alle Stoffe.
Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Thermische Nebenreaktionen treten nicht auf. Besondere Vorbereitungen für die Anwendung sind nicht erforderlich. Die Magnetfeld-Therapie lässt sich mit anderen Therapiearten hervorragend kombinieren. Weiteres in Kürze.
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